Mein Name ist Björn Asprion, geboren am 19. September 1981 in Sulz am Neckar – und mein Weg war nie geradlinig.
Ich habe als Friseur gearbeitet, später in der Altenpflege und bis heute in der Pflege und Betreuung für Menschen mit Beeinträchtigung und Unterstützungsbedarf.
Drei völlig unterschiedliche Bereiche, die mir eines gemeinsam gezeigt haben: den Menschen. Seine Geschichten, seine Gedanken, seine Widersprüche – oft unausgesprochen, aber immer spürbar.
Diese Erfahrungen prägen mein Schreiben bis heute.
Ich schreibe nicht über erfundene Welten, die fern von allem sind, sondern über das, was uns täglich begegnet. Über kleine Momente, die leicht übersehen werden, und über Gedanken, die viele haben, aber selten aussprechen.
Gleichzeitig hat mich schon immer etwas begleitet, das über den Alltag hinausgeht: die Frage nach unserem Ursprung.
Warum erzählen so viele Kulturen von Wesen, die vom Himmel kamen?
Warum ähneln sich Mythen, obwohl sie unabhängig voneinander entstanden sind?
Und was, wenn hinter diesen Geschichten mehr steckt als nur Symbolik?
Die Präastronautik ist für mich kein festes Weltbild, sondern ein Denkansatz.
Sie eröffnet die Möglichkeit, bekannte Überlieferungen neu zu betrachten – nicht als endgültige Wahrheit, sondern als Einladung, weiterzudenken.
Diese Perspektive fließt in meine Bücher ein.
Mal deutlich, mal nur zwischen den Zeilen.
Ich schreibe bewusst ruhig und beobachtend, weil ich glaube, dass echte Wirkung nicht durch Lautstärke entsteht, sondern durch Wiedererkennen.
Meine Figuren – wie Karl Kaufmann – sind nah am Leben.
Sie hinterfragen, zweifeln und suchen ihren eigenen Weg, genau wie wir alle.
Mir geht es nicht darum, Antworten zu geben.
Ich möchte Fragen stellen, Denkräume öffnen und Geschichten erzählen, die bleiben.
Kurz gesagt:
Ich schreibe über das, was ist –
und über das, was vielleicht dahinterliegt.
Warum es Karl Kaufmann gibt
Karl Kaufmann ist entstanden aus einer einfachen Beobachtung:
Die Welt wird immer schneller – aber nicht unbedingt klarer.
Ich habe diese Figur geschaffen, um genau dort anzusetzen.
Nicht laut, nicht belehrend, sondern mit einem Blick, der innehält und genauer hinschaut.
Karl gehört nicht zu denen, die alles sofort verstehen oder alles gut finden müssen.
Er stellt Fragen. Er zweifelt. Und genau darin liegt seine Stärke.
Denn vieles von dem, was heute als Fortschritt gilt, wird selten hinterfragt.
Karl tut genau das – auf seine eigene Art: ruhig, ehrlich und mit einem trockenen Humor, der oft mehr sagt als lange Erklärungen.
Was ihn besonders macht, ist nicht das, was er weiß –
sondern das, was er nicht einfach hinnimmt.
Er ist aus dem Alltag entstanden.
Aus echten Situationen.
Aus Gedanken, die viele haben, aber selten aussprechen.
Kurz gesagt:
Karl Kaufmann ist die Stimme für das, was im Alltag untergeht –
und genau deshalb bleibt er im Kopf.
Warum Prä Astronautik?
Ich schreibe diese Bücher, weil mich die großen Fragen des Menschseins schon immer begleitet haben: Woher kommen wir? Was hat unsere Entwicklung geprägt? Und wie viel von dem, was wir als Mythos kennen, könnte einen realen Ursprung haben?
Die Präastronautik eröffnet für mich einen besonderen Blick auf diese Fragen. Sie verbindet alte Überlieferungen mit neuen Denkansätzen und lädt dazu ein, bekannte Geschichten neu zu betrachten – nicht als feste Antworten, sondern als offene Möglichkeiten.
Dabei geht es mir nicht darum, etwas zu beweisen, sondern darum, Horizonte zu erweitern. Ich möchte Denkanstöße geben, Zusammenhänge sichtbar machen und den Leser dazu einladen, selbst weiterzudenken.
Meine Bücher entstehen aus Neugier, aus dem Wunsch zu verstehen – und aus der Überzeugung, dass zwischen Mythos, Glaube und Wissenschaft mehr Verbindung liegt, als wir oft annehmen.
„Meine Bücher leben von Beobachtung statt von Übertreibung. Sie erzählen Geschichten nah am Alltag – ruhig, ehrlich und mit trockenem Humor.“
Björn Asprion, Autor